In der Morgendämmerung des Keltischen Herbstes…

In der Morgendämmerung des Keltischen Herbstes 00 © Stefanie Neumann - All Rights Reserved.

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“In der Morgendämmerung des keltischen Herbstes werde ich mit einem Hauch von Sommer beschenkt.“

-Stefanie Neumann

Nach dem keltischen Kalender hat mit dem Lughnasadh-Fest Anfang des Monats bereits der Herbst begonnen.

Für mich waren die keltischen Jahreszeiten immer stimmiger als die gregorianischen.  Das war bereits im Kindesalter so, bevor ich überhaupt etwas von den unterschiedlichen kalendarischen Zeiteinteilungen wusste.

Hier, in Norddeutschland, hat die Sonne jetzt im August noch Kraft und die Tage können noch richtig heiß sein.  Besonders die Nachmittage.  In der Nacht wird es allerdings manchmal schon empfindlich kühl und manchmal kann ich in der Nachtluft bereits einen ersten Hauch von Schnee wahrnehmen.

An den Bäumen und Büschen werden die ersten Herbstfrüchte reif und das erste Laub verfärbt sich bereits.  Im Wind, der von Zeit zu Zeit von der Küste her in die Stadt weht, tanzen die ersten gelben Blätter von den Pappeln hinunter zum Boden.

In der Osdorfer Feldmark stehen nicht viele Pappeln und so waren die Blätter an den Bäumen alle noch sommerlich grün als wir vor gut zwei Wochen dort spazieren gingen.  Dafür gab es bereits die ersten Beeren zu entdecken.  Während der Weißdorn noch am Reifen war, boten sich bereits die ersten Brombeeren zum Verzehr an.  Auch das süße Licht, welches der spätere Teil des Tages mit sich bringt, war bereits wahrzunehmen, als wir uns am frühen Abend auf den Heimweg machten und es schien golden auf die sommerlichen Wildblumen am Wegrand.  Ich habe mit dem Handy ein paar Bilder aufgenommen und verteile sie in diesem Blogbeitrag.

Für Lughnasadh hatten Kim und ich eigentlich ein besonderes Mahl vorbereitet.  Da wir jedoch beide an besagtem Tag etwas an Magen-Darm-Problemen litten, beschlossen wir, die Feierlichkeiten am darauffolgenden Wochenende nachzuholen.  Somit unternahmen wir am vergangenen Samstag einen Spaziergang in den nahegelegenen Dahliengarten – Bilder dazu werden morgen auf Steffis Kokopelli Bee Free Blog veröffentlicht und können am 08.08.2017 ab 08:08 Uhr  >> hier << eingesehen werden.  Nach unserer Rückkehr genossen wir endlich unser lang vorbereitetes veganes Festtagsmahl.  Als Vorspeise gab es Meeres-Kürbis-Früchte aus Stücken von Salatgurke, Zucchini und Wassermelonenschale mit Cocktailsauce, beides hausgemacht und selbst fermentiert.  Zum Hauptgang aßen wir „Matjes-Töpfchen“ auf Zucchini-Basis, ebenfalls hausgemacht und selbst fermentiert.  Dazu gab es Pellkartoffeln.  Frucht- und Gemüsezutaten für beide Gänge, deren Rezepte ich selbst entwickelt habe, setzten wir zusammen mit Dulse-Flocken an, so dass sie einen schönen Meeresgeschmack annahmen.  Außerdem hatten wir zwei Tage zuvor Orangenlimonade angesetzt.  Auch der Sojajoghurt für die Marinade des Zucchini-Matjes stammte aus eigener Herstellung.  Zum Nachtisch hätte es eigentlich frische Blaubeeren geben sollen, aber die hatten wir bereits ein paar Tage zuvor aufgegessen.  Frisch schmecken sie einfach am besten.  Also gab es am Samstag ein Stück fair gehandelte Bioschokolade als Dessert.  Schokolade geht immer.

So sind wir ganz sanft und angenehm von einem verregneten Sommer in einen sonnigen Herbst hinüber geglitten.

Wie war Dein Übergang in die neue Jahreszeit?

Bist Du bereit, Dich heute von der Liebe leiten zu lassen?

Alles Liebe,
Steffi

 

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