Urbane Natur Entdecken

Discovering Urban Nature © Stefanie Neumann - All Rights Reserved. #Herzensreise #KBFPhotography

This post is also available in English language.

Eine ganze Weile war es still, hier auf dem Blog, während unsere persönliche Herzensreise viele Höhen, Tiefen und überraschende Wendungen beinhaltete.

Die Welt, welche wir kennen, befindet sich in einem tiefen Wandel.  Dies beeinflußt natürlich auch unsere persönlichen Pfade.  Doch dazu vielleicht an andrer Stelle einmal mehr.

Heute wollen wir uns gerne der Schönheit des Lebens widmen.  Gerade in einer Zeit der tiefen Transformation ist es wichtig, zu wissen, was einem Freude schenkt, was einen erdet und was einem erlaubt, die Verbindung mit der tiefen Liebe des Universums zu spüren.

Für mich, Steffi, waren dies schon immer lange Spaziergänge in der Natur.  Zum Glück ist Kim genau so begeistert von unseren Ausflügen ins Grüne, von dem die Stadt Hamburg, in der wir leben, so viel zu bieten hat.  Gemeinsam entdecken wir alles Mögliche und nehmen die Farben, Klänge, Gerüche und Formen in uns auf, welche uns auf unseren Touren begegnen.

Die Stadt Hamburg hat viele Parks, Grünflächen, Landschaftsschutzgebiete, Naturschutzgebiete, Gärten und natürlich die Flüsse Elbe, Alster und Bille.  Man stelle sich vor:  Landschafts- und Naturschutzgebiete mitten in der Stadt – in der ganzen Stadt verteilt!  Und sie alle sind durch ein Netzwerk an Pfaden miteinander verbunden.  Theoretisch könnte man wahrscheinlich einen ganzen Tag lang im Grünen wandern, quer durch die zweitgrößte Metropole von Deutschland.

Direkt bei uns vor der Haustüre liegt der Altonaer Volkspark.  Hier gibt es Liegewiesen, einen kleinen Teich, viel Wald, einen Schulgarten im eduardischen Stil und irgendwo soll auch eine Permakulturgarten mit Imkerei angeschlossen sein, der sich bisher jedoch erfolgreich vor uns versteckt hielt.  Die Bienen aus der Imkerei haben wir allerdings schon oft getroffen und einige besuchen uns im Frühjahr und Sommer regelmäßig auf dem Balkon.

Anfang Juli haben wir einen kleinen Spaziergang durch den Schulgarten des Altonaer Volksparks gemacht und ein Feuerwerk an Farben und Formen entdeckt.  Gut, dass ich eine Kamera dabei hatte:

Mitte August haben wir an drei Tagen hintereinander ein Wohngebiet im Westen Hamburgs besucht, wo ich, Steffi, aufgewachsen bin und meine Wurzeln habe.  Die Wohnanlagen sind alle wunderschön begrünt, es gibt einen kleinen Ententeich mit Minipark sowie eine Siedlung mit Einfamilienhäusern und wunderschönen Gärten.  Viele alte Bäume stehen in dieser Gegend.  Es ist ruhig, erdend und jedes Mal eine Erholung, dort spazieren zu gehen.

Ein Stückchen weiter in die eine Richtung kann man vorbei an Pferdeweiden und Rübenfeldern in eine bäuerliche Landschaft wandern.  Einige der Höfe sind noch in Betrieb, andere sind mittlerweile zu Wohnungen umfunktioniert.  Die Gebäude stehen jedoch unter Denkmalschutz.  Als ich noch in die Grundschule ging, kam ich jeden Tag an den damals noch betriebenen Bauernhöfen vorbei und begrüßte die dort lebenden Tiere.

An unseren drei Tagen haben wir uns jedoch auf das Wohngebiet mit seinen Einfamilienhäusern und Gärten konzentriert.  Auch dort gibt es seit Jahren eine Imkerei.  Wir haben wunderschöne Blumen und Bäume gesehen, köstliche Äpfel auf dem Weg gefunden und einige Tiere getroffen.  Natürlich waren da die Bienen aus der Imkerei, interessante wilde Wespen, Schnecken, Schmetterlinge und Singvögel.  Eine freundliche Katze hat uns ein Stückchen auf dem Weg begleitet und an einer Stelle ist eine Fledermaus am hellichten Tage direkt an uns vorbei geflogen bevor sie in einem Dachgiebel auf der anderen Straßenseite verschwand.

Die Fledermaus habe ich nicht fotografiert, und auch die Privatsphäre der Gärten habe ich selbstverständlich respektiert.  Auf dem Weg gab es allerdings auch so genug zu entdecken:

Vom Ententeich aus ein Stückchen weiter in die andere Richtung liegt ein Landschaftsschutzgebiet.  Auch dort kommt man an Pferdeweiden vorbei, ebenso an einem Amphibienschutzgebiet, dessen Wasserreservoir von einem Bach namens Düpenau genährt wird.  Dieser Bach zieht sich bis in den nächsten Stadtteil.  So auch das Landschaftsschutzgebiet.  Auf der anderen Seite schließt sich ein kleiner Park an, den ich noch aus Gesamtschulzeiten kenne.  Auf dem Weg gibt es so viel zu entdecken.  Man sieht Pferde, Greifvögel, Schmetterlinge sowie andere Insekten und so allerlei Pflanzen.  Als wir Ende August, am bisher heißesten Tag des Jahres hier in Hamburg, einen kurzen Abstecher in das Landschaftsschutzgebiet Osdorfer Feldmark machten, grüßten uns kühle Grün und der Klang der Wildnis – vermischt mit Stadtgeräuschen, denn diese grüne Oase liegt ja nun einmal mitten in Hamburg.

Zuvor haben wir noch vormals erwähnten Ententeich besucht und gemeinsam mit den dort ansässigen Enten etwas Morgensonne getankt.  Eine Kamera hatte ich dieses Mal nicht dabei, doch mein Mobiltelefon hat ja zum Glück auch eine integrierte Kamerafunktion:

Der Spaziergang war dieses Mal nur kurz, da ich gerade von einem Arztbesuch kam und mich schonen durfte.  Außerdem wurde es dann auch zu heiß.  Doch alleine schon dieser kurze Abstecher hat so viel Erholung gebracht und zudem hatte er einen äußerst heilsamen Effekt.

Bald kehren wir zurück in die Osdorfer Feldmark, dann hoffentlich gesundheitlich etwas fitter und natürlich mit Kamera.

Manchmal muss man gar nicht in die Ferne schweifen, wenn doch das Gute liegt so nah…

Alles Liebe,
Steffi & Kim

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2 thoughts on “Urbane Natur Entdecken

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