Das Kontroll-Dilemma

The Control Conundrum © Stefanie Neumann - All Rights Reserved.

This post is also available in English language.

Die Kontrolle zu haben klingt gleichzeitig attraktiv und angemessen.

In unserem Alltag akzeptieren wir die Idee, dass die Kontrolle zu haben für jeden etwas Gutes ist: Individuen, Unternehmen, Regierungen, sonstige Organisationen. Die Kontrolle über sein Auto zu haben, während man fährt, ist angemessen. Die Kontrolle über seine Gefühle zu haben, ist angemessen.

Es scheint, als sollte es uns selbstverständlich geworden sein, die Kontrolle zu haben, im Hinblick darauf, wie wir uns verhalten sollen und was wir von anderen erwarten.

Wir sagen “Reiß’ Dich zusammen!” oder “Krieg’ Dich wieder unter Kontrolle!” oder “Er ist außer Kontrolle!”

Aber wir sagen auch “Junge, ist die aber kontrollierend.” oder “Er ist ein Kontrollfreak.”

Der äußere Aspekt von Kontrolle liegt in der Art und Weise, wie jemand die Kontrolle von jemand anderen erfährt. Die obigen Aussagen zeugen, wie dies in den Augen von anderen als etwas Gutes oder etwas Schlechtes angenommen werden kann.

Der innere Aspekt, die Art und Weise, wie man sich selbst erfährt, hat nichts damit zu tun, wie wir Kontrolle im Außen definieren.

Bei Meditation, Introspektion, innerer Frieden – wie auch immer man es nennen mag – geht es nicht um Kontrolle im externen Sinne. Der Versuch aggressiv, energisch, penetrant oder zäh zu sein, lässt einen kalt, abgeschnitten und gestresst zurück.

Im Innen gibt es niemanden zu bekämpfen, kein Ziel zu erreichen, keinen Wettbewerb zu gewinnen, kein Ziehen und Zerren. Diese Konzepte verwandeln sich nur in Frustration, Verwirrung und Leere, wenn man sie auf die innere Welt anwendet.”

-Kim Anthony Kersey

Wenn wir uns eine Welt wünschen, in der Kontrolle kein bewundernswertes Verhalten ist, sondern vielmehr etwas Grundlegendes für unsere individuelle Erfahrung, dann wird unser Ansatz zur Selbsterkenntnis von Geduld, Erlauben und dem Mitgefühl für unsere Beziehung zu uns selbst profitieren.

Hier sind ein paar gute Neuigkeiten: Dies erreicht man, indem man ruhig in einem stillen Raum sitzt, mit einem stillen Geist und schlicht aufmerksam atmend.

Dem Atem in den Körper hinein und wieder hinaus zu folgen, sanft und ruhig zu atmen, das bringt Zentriertheit, Friedfertigkeit und eine Wohlfühlzone mit unserer Erfahrung in Fokus.

Fühlst Du Dich gehetzt, verurteilt und gedrängt – fühlst Du Dich, als wärst Du nicht gut genug oder fehl am Platz? Dies ist der äußere Aspekt von Kontrolle, der Dich aus Deiner richtigen und wahren Erfahrung herausdrückt.

Wenn wir zuerst aus unserer inneren Welt heraus leben, können wir jedoch Akzeptanz für uns selbst aufbauen, Selbstliebe erfahren und dann beginnen, uns selbst in der äußeren Welt mit weniger Ziehen uns Zerren zu erfahren.

Atme. Atme friedlich. Atme bewusst. Es gibt kein Dilemma. Es gibt keine Kontrolle. Es gibt nur Dich.

P.S.:  Fragst Du Dich, wie es Steffi nach ihrem letzten Beitrag Eine Unbequeme Wahrheit” ergangen ist?  Dann magst Du vielleicht bei ihrem neuesten Beitrag “Eine Zeit der Gegensätze” auf Kokopelli Bee Free Blog vorbeischauen.

♥♥♥

[Übersetzung aus dem US-Amerikanischen: Stefanie Neumann]

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