Fröhlicher Austausch: Kaddu Ki Sabzi

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Kaddu Ki Sabzi - © Stefanie Neumann - All Rights Reserved.

Kaddu Ki Sabzi

Heute teile ich ein kleines Kochabenteuer, auf welches Kim und ich uns vor einigen Tagen begaben.

Kürzlich habe ich ein paar Bilder von Speisen von unseren Herbstfeierlichkeiten auf Kokopelli Bee Free Media veröffentlicht, sowie auf Google+ und Pinterest.  Schon bald begannen Leute, mich nach Rezepten zu fragen (von denen Variationen überwiegend auf meiner englischsprachigen “Inspiration Nourishment” Pinterest-Wand zu finden sind.  – Es gibt auch ein paar weitere deutschsprachige Rezepte auf “Inspiration: Nahrung”) und von der reizenden Kamini Mehra erhielt ich sogar eine Anleitung, wie man Kaddu Ki Sabzi – Kürbis Indiche Art – zubereitet.

Ich hatte zuvor bereits indische Speisen gekocht, doch dieses Rezept war neu für mich.  Du kannst Kamini Mehra’s englischsprachige Anleitung in den Kommentaren dieses Beitrags finden.

Da dies ziemlich spontan zu mir kam, hatte ich nicht alle Zutaten zu Hause und erlaubte mir ein paar Variationen:

Kaddu Ki Sabzi à la Kersey

Zutaten:

Kaddu Ki Sabzi Ingredients - © Stefanie Neumann - All Rights Reserved.

Kaddu Ki Sabzi – Zutaten

  • 1 kleiner Kürbis (Kaddu)
  • ¼ TL schwarze Senfsamen
  • 1 TL Fenchelsamen (Sonf)
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen (Cumin/ Jeera)
  • ¾ TL Koriandersamen
  • 1 oder 2 Rote Chilis (optional)
  • ½ TL gemahlener Cayennepfeffer
  • ½ TL gemahlener Gelbwurz (Kurkuma/ Haldi)
  • 2 TL Ahornsirup
  • ¾ – 1 Tasse Wasser (1 amerikanische Tasse = 236,6ml)
  • Meersalz
  • 2 EL natives Rapsöl
  • ¼ TL gemahlenes Garam Masala
  • 1 TL gemischte, getrocknete und gemahlene Zitrusfrucht-Schalen
  • Ein paar frische Blätter Zitronenmelisse
  • Eine Prise getrocknete Minze pro Portion

Zubereitung:

  1. Kürbis waschen, schälen und würfeln.
  2. Rote Chilis entkernen und fein würfeln.
  3. Öl in einem Topf erhitzen.
  4. Senf-, Koriander-, Fenchel- und Cuminsamen zugeben und eine Minute lang auf niedriger Temperatur anbraten.
  5. Jetzt die roten Chilis zugeben und etwa 15 Sekunden anbraten.
  6. Kürbiswürfel zugeben, sowie alle getrockneten Gewürze außer das Garam Masala, die Minze und die gemahlenen Zitrsfruchtschalen.
  7. Ahornsirup zufügen.
  8. Kürbis mit den Gewürzen und dem Ahornsirup mischen. Wasser und Salz beigeben. Bei geschlossenem Deckel etwa 15 – 20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis ganz weich geworden ist.
  9. Nun den Kürbis zu einem Brei stampfen und Garam Masala sowie gemahlene Zitrusschalen zugeben.  Masse gut umrühren und ein bis zwei Minuten weiter kochen lassen.
  10. Falls das Endprodukt noch immer wässrig aussieht, das Wasser durch kochen ohne Deckel zur gewünschten Konsistenz reduzieren.
  11. Mit einer Prise getrockneter Minze und ein paar frischen Blättern Zitronenmelisse garnieren. Kaddu Ki Sabzi heiß servieren.

Dazu passen Puris, Chapattis oder Reis.
Ergibt 4 Portionen

🎃🎃🎃

*Notizen:

Mit den beiden Chilis, die ich verwendet habe, wurde das Mahl ziemlich scharf.  Vielleicht nehme ich nächstes Mal also etwas weniger.  Um die Schärfe zu balancieren, aßen wir etwas Sojajoghurt dazu.

Wir hatten nicht alles an Originalzutaten zur Hand.  Hier sind die Veränderungen, die ich vorgenommen habe:

  • Ich habe einen Hokaidokürbis verwendet, welcher nicht geschält werden muss.
  • Statt Olivenöl habe ich Rapsöl verwendet.
  • Ich nahm Senfsamen statt Bockshornkleesamen und Ahornsirup statt Jiggery (eine indische Zuckervariante), um das Fehlen des Bockshornklees auszugleichen.
  • Ich fügte dem Gewürzmix ein paar Koriandersamen hinzu, da wir kein Korianderkraut hatten.
  • Anstelle von gemahlenem Lal Mirch (Rote Chili) verwendete ich Cayennepfeffer.
  • Ich verwendete frische Rote Chilis (solche, die man in jedem europäischen Geschäft bekommt), statt der kleinen getrockneten, welche man normalerweise in der indischen Küche verwendet.
  • Wir haben immer Meersalz zur Hand, also habe ich dieses statt Namak (Steinsalz) genommen.
  • Da wir kein Amchur (gemahlene Mango) hatten, verwendete ich hausgemachte vermahlene, getrocknete Schalen von gemischten Zitrusfrüchten.
  • Unsere frische Minze auf dem Balkon zieht sich bereits für den Winter zurück, doch unsere Zitronenmelisse ließ mich ein paar Blätter ernten.  Somit verwendete ich letztere mit etwas getrockneter wilder Minze für die besondere Note.
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